Standorte

Im Modellprojekt Jugendmigrationsdienst (JMD) im Quartier werden Mikroprojekte an bundesweit 16 Standorten durchgeführt. Jedes Bundesland ist mit einem Modellstandort vertreten. Voraussetzung für die Auswahl eines Standortes war die aktuelle bzw. ehemalige Teilnahme am Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“, mit dem der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung von Stadtquartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf unterstützt. Die Quartiere bieten den Kolleginnen und Kollegen vor Ort ganz unterschiedliche Ausgangslagen und Möglichkeiten um Mikroprojekte mit jungen Menschen umzusetzen. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren und Initiativen im Quartier, um den jungen Menschen, viele davon mit Migrationshintergrund, die Möglichkeit zur Integration und Mitgestaltung ihres nachbarschaftlichen Umfelds zu geben. Als Grundlage zur Entwicklung von Mikroprojekten werden zum einen die Bedarfe der jungen Menschen, zum anderen das integrierte städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) der „Sozialen Stadt“ herangezogen.