Trier

Ehrang

Seit 1999 ist Trier Ehrang mit wechselnden Phasen im Programm „Soziale Stadt” und damit das erste Fördergebiet der Stadt Trier. Erst 2009 (10 Jahre später) wurde zusätzlich ein Quartiersmanagement eingerichtet, welches das Sanierungsbüro als Stadtteilbüro übernommen hat. Insgesamt überwiegt im Stadtteil die Wohnfunktion, flankiert durch wohngebietstypische sonstige Nutzungen. Das Hafen- und Gewerbegebiet östlich des Rangierbahnhofs lässt sich siedlungsstrukturell nicht der eigentlichen Ortslage zuordnen, hier überwiegen gewerbliche und industrielle Nutzungen.

Ein Teil der Arbeit des Quartiersmanagements (QM) und der Gemeinwesenarbeit in Trier-Ehrang liegt einerseits auf den strukturellen Aspekten, wie bspw. „Umwelt und Verkehr“ mit Investitionen in die Sanierung der Häuser, Einrichtungen bzw. die Renovierung der Straßenstruktur im Stadtteilgebiet. Andererseits liegen zentrale Aspekte des QM auf einem sehr vielfältigen Angebot des gemeinsamen Zusammenlebens und der Stadtteilkultur (z. B. Vereine, Tanz u. Theater, Stadtteilfeste, Kunstprojekte etc.). In dieser Kulturvielfalt finden sich viele Stadtteilbewohner*innen wieder und jede/r hat die Möglichkeit der Beteiligung. Darüber hinaus entwickelten sich viele lokale Angebote aus dem, seit 2015 aktiven, „Arbeitskreis Flüchtlinge“ und den regelmäßigen Treffen des „Runden Tisches“, bei denen alle örtlich relevanten Institutionen aktiv vertreten sind.

Trier-Ehrang ausführlich

Einwohner*innen 
1.010

Schwerpunkte JMD-iQ
Aufwertung des öffentl. Raums, Urban gardening

Handlungsfelder 
Bildung, Antirassismusarbeit und 
Demokratieförderung, Umwelt und 
Mobilität

Ansprechpartner
Christoph Jarosch

Kontakt
Jugendmigrationsdienst im Quartier
Caritasverband Trier e.V.
Bruchhausenstraße 16a
54290 Trier
0651 2096 352
jarosch.christoph@caritas-region-trier.de
Weitere Kontaktmöglichkeit

Nord

Seit dem Jahr 2000 ist der Stadtteil Trier-Nord im Programm „Soziale Stadt”. Ziel war und ist auch heute noch die umfassende Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen im Quartier. Die Sanierung und Sicherung von gutem und preiswertem Wohnraum für die hier wohnende Bewohnerschaft war dabei das Kernanliegen. Das Soziale-Stadt-Gebiet wurde begrenzt vom Wasserweg, der Metternichstraße und der Herzogenbuscher Straße, der Dasbachstraße und dem Verteilerring. Durch das Förderprogramm konnten weitere infrastrukturelle Verbesserungen (Bürgerhaussanierung, Wohnumfeldverbesserungen, Spielplatzbau…) durchgeführt werden. Im Jahr 2016 wurde das Programmgebiet Soziale Stadt um ca. 23 ha in Richtung Mosel erweitert, um weitere Bedarfe (u.a. JUZ Exzellenzhaus) bearbeiten zu können.

Eine zusätzliche Aufgabe für den Stadtteil ergab sich im Jahr 2015 durch die Zunahme der Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende des Landes Rheinland-Pfalz, die sich an der Grenze zum Quartier befindet. Unter dem Eindruck der Vielzahl von traumatisierten und heimatlos gewordenen Menschen, die auch zunehmend das Straßenbild des Quartiers prägten, entstand bspw. das „Café Welcome“ im Bürgerhaus und löste in Trier ein sehr hohes Engagement in der ehrenamtlichen und Freiwilligenhilfe aus. Mit dem Bereitstellen von gutem und preisgünstigem Wohnraum fungiert das Quartier heute auch als „Aufnahmequartier“ für neu hinzugezogene Bewohnerinnen und Bewohner, darunter auch viele anerkannte Geflüchtete, die eine preisgünstige Wohnung suchen. Die WOGEBE hat neben der Sanierung der Wohnungen in den letzten Jahren auch zwei neue Wohnungsbauprojekte mit besonderer integrativer Zielsetzung errichtet: alle Wohnungen sind barrierefrei, ein Mix aus frei finanzierten und geförderten Wohnungen sorgt für eine sozial heterogene  Bewohnerstruktur, eine Tagespflege für Senior*innen und ein Pflegedienst sichern die Versorgung für ältere Nachbar*innen. Bei der Wohnungsvergabe wird auf eine altersmäßig und sozio-kulturell gemischte Zusammensetzung geachtet.

Trier-Nord ausführlich

Einwohner*innen 
13.405

Schwerpunkte JMD-iQ
Umsetung von Mikroprojekten in
Kooperation mit ansässigen Vereinen
und Projekten - Box-Club, Musik

Handlungsfelder 
Bildung, Antirassismusarbeit und 
Demokratieförderung, Umwelt und 
Mobilität

Ansprechpartner
Christoph Jarosch

Kontakt
Jugendmigrationsdienst im Quartier
Caritasverband Trier e.V.
Bruchhausenstraße 16a
54290 Trier
0651 2096 352
jarosch.christoph@caritas-region-trier.de
Weitere Kontaktmöglichkeit

 

West

Trier-West wurde 2003 ins Programm Soziale Stadt aufgenommen, das Quartiersmanagement wurde zwei Jahre später eingerichtet. Das Quartier zählt auf einer Fläche von 36.62 ha ca. 3.300 Einwohner*innen. Von der Innenstadt ist Trier-West durch die Mosel getrennt. Es besteht durch die Römer- und die Konrad-Adenauer-Brücke eine gute Innenstadtanbindung mit eng getaktetem Busverkehr und das Zentrum ist in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen. Die geplante Bahntrasse West mit Haltepunkt. Ausgespart ist das Gelände der Jägerkaserne, das sich bei Zuschnitt des Gebiets noch in der Hand des Bundes befand. Kerngebiet ist der Gneisenau-Bering.

Das Quartier ist geprägt von hoher Einwohnerdichte und vielen kinderreichen Familien. Rund 250 Wohnungen im Programmgebiet Soziale Stadt befinden sich in städtischem Besitz. Die Arbeitslosigkeit ist wesentlich höher als im übrigen Stadtgebiet. Fehlende Qualifikation führt häufig zu Langzeitarbeitslosigkeit und erschwert die Perspektive auf Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Kooperationen mit dem Jobcenter, das seit 2013 im Quartier ansässig ist, unterstützen das Bestreben, die Situation zu verbessern. Neben dem Quartiersmanagement kümmert sich die Gemeinwesenarbeit mit zwei Stellen um die Belange der Bürger*innen.

Trier-West ausführlich

Einwohner*innen 
3.300

Schwerpunkte JMD-iQ
"Kulturbrücke" Integration von Geflüchteten,
Musiktheater

Handlungsfelder 
Bildung, Antirassismusarbeit und 
Demokratieförderung, Interkulturelle
Öffnung

Ansprechpartner
Christoph Jarosch

Kontakt
Jugendmigrationsdienst im Quartier
Caritasverband Trier e.V.
Bruchhausenstraße 16a
54290 Trier
0651 2096 352
jarosch.christoph@caritas-region-trier.de
Weitere Kontaktmöglichkeit