Was wir machen
Modellprojekt JMD im Quartier

Unser Ziel: Die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf verbessern und das soziale Zusammenleben in den Quartieren stärken. Weiterhin sollen die Zugangsbarrieren zu sozialen Diensten und zu Angeboten in den Quartieren identifiziert und abgebaut werden.

Unser Fokus: Mit Jugendmigrationsdienst (JMD) im Quartier beteiligen sich Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere junge Menschen, aktiv an der Ausgestaltung von Angeboten in ihrem Quartier. Den Zugang ebnen die JMD, die junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen dem 12. und 27. Lebensjahr in vielfältigen Lebenslagen beraten und begleiten.

Unsere Standorte: Die bundesweit 16 Modellstandorte befinden sich in aktuellen bzw. ehemaligen Gebieten des Städtebauförderungsprogramms „Sozialen Stadt“, mit dem der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung von Stadtquartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf unterstützt.

Der Blick auf den gesamten Stadtteil
 mit seinen Potentialen und auch Problemen
       – das macht JMD im Quartier aus!

Lucie Bieber, JMD-iQ Projektleitung in Stuttgart

Der Blick auf den gesamten Stadtteil
mit seinen Potentialen
und auch Problemen
– das macht JMD im Quartier aus.

Lucie Bieber, JMD-iQ Projektleitung in Stuttgart

Unser Weg: Im Modellprojekt JMD im Quartier werden an 16 Standorten bundesweit Mikroprojekte durchgeführt. Unsere Projekte sind vielfältig, ideenreich und wirksam: Zu den Maßnahmen gehören zum Beispiel kreative Mikroprojekte zur Graffitiprävention, die Verschönerung des öffentlichen Raums durch Upcycling oder Urban Gardening, die Unterstützung von Vereinen und Initiativen oder partizipativen Projekte mit jungen Menschen, wie eine selbstorganisierte Jugendkonferenz.

Unsere Handlungsfelder: Bildung, Ausbildung und Armutsprävention, Sprache, Arbeitsmarkt, Wohnen und Wohnumfeld, Verbraucherschutz, Gesundheit und Prävention, Unterstützung partizipativer Projekte von jungen Menschen im Quartier, Antirassismus und Demokratieförderung, Kultur, Sport, Umwelt und Mobilität, Interkulturelle Öffnung.

Ein starkes Netzwerk: Die JMD im Quartier-Standorte arbeiten in Kooperation mit Netzwerkpartnern, wie dem Quartiersmanagement, Schulen, Sportvereinen und weiteren Akteuren im Quartier. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Mikroprojekte geplant und umgesetzt.

Standorttreffen

Der fachliche Austausch unter den Mitarbeitenden der Modellstandorten wird in bundesweiten Treffen zwei Mal im Jahr organisiert. Zu diesen Treffen werden Förderer, Träger und Netzwerkpartner eingeladen. Die Treffen dienen u.a. dazu, die lokalen Erfahrungen und Umsetzungsstrategien zu reflektieren, zusammenzuführen und in den gesamten Projektablauf zu integrieren. Ebenso um zu Themen und Methodik zu qualifizieren sowie um überregionale Ergebnisse zu sichern. 

Die Modellstandorte haben zudem die Möglichkeit, sich auf Regionaltreffen auszutauschen und themenspezifische Fachtage zur Umsetzung von standortübergreifenden Fragestellungen und Projekten zu veranstalten.
Der Austausch der Mitarbeitenden wird durch die Projektkoordination im Servicebüro Jugendmigrationsdienste in Bonn organisiert.

« 4. Standorttreffen in Stuttgart am 26.- 28.11.2019 »

Förderer und Träger

Im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie „Soziale Stadt – Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier” fördern das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Modellprogramm „Jugendmigrationsdienst im Quartier” zur Stärkung von Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren (Förderzeitraum: Juli 2017 bis Dezember 2021).